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Was versteht man unter einem Pferdesolarium?

Solarien, ganz gleich ob für uns Menschen oder für unsere Pferde, arbeiten mit Infrarotlicht.
So weit, so gut. Aber was ist eigentlich „Infrarot“ und was kann dieses Licht?

Das Infrarotlicht wird in drei sogenannte Wellenlängen unterteilt:

  • Kurzwelliges A-Infrarot:
    durchdringt mühelos die Haut und gelangt ins Innere eines Körpers, intensivste Wärmestrahlung
  • Mittelwelliges B-Infrarot:
    gelangt durch die Oberhaut bis zur Lederhaut, mittlere Wärmestrahlung
  • Langwelliges C-Infrarot:
    besitzt kaum Eindringtiefe, breitet sich auf der Oberhaut aus, geringste Wärmestrahlung

Solarium für Dein Pferd? Unbedingt!

Vor dem Training

Das kennt jeder von uns: Du kommst in den Stall, es ist mal wieder bitter kalt und so richtig motiviert bist Du auch nicht. Du reitest die ersten Runden los und merkst: Mein Pferd ist ja ganz steif. Es ist alles andere als locker… Da hilft wohl nur eins: lange Aufwärmphasen, das Pferd ordentlich „warm“ reiten. Und jetzt kommt das Pferdesolarium ins Spiel:

Schon zehn Minuten unter dem Solarium reichen, damit Dein Pferd entspannt und locker das Training beginnt. Die Muskulatur wird vorgewärmt, die Durchblutung ist angeregt.

Übrigens: Stell dich doch einfach gemeinsam mit Deinem Pferd unter das Solarium. Du wirst merken, wie auch Dein Körper diese angenehme Wärme genießt.

So, jetzt geht’s ab in die Halle. Ein gutes Aufwärmtraining ist selbstverständlich immer noch erforderlich, aber Dein Pferd muss keinen „Kaltstart“ mehr hinlegen.

Auch bei wärmeren Temperaturen ist die Nutzung des Solariums empfehlenswert. Eine gut durchblutete Muskulatur ist immer von Vorteil, bevor man mit dem Training beginnt.

Nach dem Training

Das Training ist beendet. Dein Pferd und Du wart fleißig. Die Muskeln, Bänder, Gelenke Deines Vierbeiners wurden ordentlich gefordert. Auch jetzt heißt es am besten: ab unters Solarium. Das Infrarotlicht sorgt dafür, dass die Milchsäure schneller abgebaut wird und weder Muskelkater noch Verspannungen entstehen. Zudem wird dank der Wärme das Immunsystem gestärkt und Dein Pferd wird länger gesund und leistungsbereit bleiben.

Hat Dein Pferd beim Training geschwitzt und Du hast keine Abschwitzdecke zur Hand, dann lass es unter dem Solarium langsam trocknen.

Wärme für die Seele

Es ist allgemein bekannt, wie enorm wichtig Sonnenlicht und Wärme für die Psyche sind – und das für fast alle Lebewesen.

Pferde sind nicht dazu geboren worden, um lange Zeiten ihres Lebens in einer Box zu stehen. Sie brauchen neben Auslauf und Sozialkontakt auch Licht. Wenn Dein Pferd also lange Zeit in einer Box steht, dann wird sich die Nutzung des Pferdesolariums positiv auf seine Psyche und mentale Leistungsbereitschaft auswirken.

Das Pferdesolarium als Therapiemaßnahme

Infrarotlicht hilft auch bei der Therapie akuter Verletzungen, Verspannungen oder chronischer Beschwerden.

Wärme reduziert im behandelten Gebiet Muskelkrämpfe und Schmerzen. Durch den thermischen Reiz werden der Stoffwechsel und die lokale Durchblutung angeregt. Dadurch verbessert sich die Dehnbarkeit des Gewebes – der entspannende Effekt setzt ein.

Schmerzen im Bereich von Gelenken und Sehnen können so gelindert werden. Jeder Muskel ist über eine Sehnenstruktur mit dem Knochen verbunden. Hier ist Geschmeidigkeit Trumpf. Durch die angeregte Durchblutung werden Schmerz- und Entzündungsstoffe schneller abtransportiert. Der verbesserte Lymphfluss wirkt ebenfalls unterstützend im erkrankten Bereich.

Einfach drunter stellen und fertig?

Wie und wo sollte das Solarium für Pferde angebracht werden?

Die meisten Pferdesolarien werden unter einer stabilen Decke im Stall angebracht. Sie schweben frei und sind in der Höhe verstellbar. Die meisten Pferde lieben es und bleiben ruhig unter dem Pferdesolarium stehen und genießen die Wärme. Trotzdem ist es ratsam, den Bereich, in dem Dein Pferd während der Wärmebehandlung steht, mit einem Panel abzugrenzen. Damit Du nicht die ganze Zeit der Behandlung neben Deinem Pferd stehen musst (aber wie gesagt, auch Du wirst die wohltuende Wärme sofort spüren!), sollten an den Seitenwänden Ösen zum Anbinden Deines Tieres angebracht sein.

Dauer der Infrarotbehandlung

Optimal ist es, wenn Du Dein Pferd – zumindest in den kalten Monaten – dreimal wöchentlich und zwar vor und nach dem Training unter das Solarium stellst. Die Dauer sollte auf zehn bis zwanzig Minuten eingestellt werden. Zu kurz hat keine tiefdringende Wirkung, zu lang kann auf das Herz-Kreislauf-System schlagen.

Mit wieviel Abstand sollte das Solarium über Deinem Pferd hängen?

Man sollte stets den Mindestabstand beachten, den der Hersteller angibt. Meistens liegt der empfohlene Abstand zwischen sechzig und achtzig Zentimetern.

Was kostet ein Pferdesolarium?

Die günstigsten Geräte liegen bei tausend Euro, professionelle Geräte kosten auch schon mal um die viertausend Euro. Dann hat man allerdings ein Luxus-Solarium, wie z. B. unser Modell Summerwind Premium der Firma Kneilmann:

  • 36 IR-Lampen a 250 Watt
  • 16 Ventilatoren
  • Integrierter Umluftfön (patentrechtlich geschützt) 
  • Zeitschaltuhr mit Programm
  • Notausschalter
  • Steuerungskasten
  • Münzautomat

Fazit

Die Anschaffung eines Pferdesolariums ist nicht wirklich günstig, dennoch jeden Cent wert:

  1. Körperliche und geistige Fitness Deines Pferdes
  2. Kürzere Aufwärmphase beim Reiten
  3. Geschwitztes Pferd trocknet und kann dabei die Seele baumeln lassen
  4. Verspannungen und Muskelkater werden deutlich reduziert
  5. Hilfreich auch als therapeutische Maßnahme
  6. Sehr geringe Abnutzung des Gerätes
  7. Oft mit Münzautomaten ausgestattet, Anschaffung macht sich schnell bezahlt

Wir hoffen, Du hattest wieder viel Spaß beim Lesen unseres neuen Blogs,

Dein Team von Stallbedarf24

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