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Das Sommerekzem des Pferdes - mit Hausmitteln Hilfe schaffen

Wird es Dir auch unbehaglich zumute, wenn der Frühling naht, weil Dein Pferd am Sommerekzem leidet? In Scharen sind dann Insekten wie die Kriebelmücke oder die Bremse wieder aktiv, auf deren Bisse Dein Pferd allergisch reagiert. Die große Leidenszeit mit Jucken, Kratzen und ständiger Unruhe beginnt wieder. Manchmal ist der Juckreiz so stark, dass sich Dein Pferd so lange scheuert, bis es an den betroffenen Stellen wund ist. Und dann drohen Entzündungen.

In diesem Blog zeigen wir Dir, mit welchen Hausmitteln Du Deinem Pferd gegebenenfalls schon zu wohltuender Linderung der Symptome verhelfen kannst.

Lerne die Hausmittel kennen, die die Symptome Deines Pferdes mildern können

Wenn Du das Sommerekzem Deines Pferdes bekämpfen möchtest, musst Du den Juckreiz, den die Kriebelmückenstiche und andere Insektenstiche auslösen, wirksam beseitigen. Außerdem solltest Du Dein Pferd vor weiteren Stichen schützen und bereits bestehende Wunden desinfizieren und behandeln.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Krankheitszeichen des Sommerekzems Deines Pferdes zu reduzieren. Mit unserem Ratgeber „Was hilft beim Sommerekzem Pferd: 7 wirkungsvolle Tipps zur Linderung“ haben wir Dir bereits wertvolle Ratschläge rund um die Fütterung, die Haltung und den Mückenschutz gegeben, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.

In dem aktuellen Blog liegt unser Schwerpunkt auf der Behandlung des Sommerekzems mit häuslichen Mitteln. Hier stellen wir Dir Hausmittel vor, die Deinem Pferd auf sanfte Behandlungsart Hilfe bringen können. Dabei sind neben der Pflege immer eine konsequente Reinigung und Desinfektion der geschundenen Stellen wichtig.

Manche Pferde reagieren auf bestimmte Hausmittel nach einigen Anwendungen sehr gut, so dass es sinnvoll ist, Dein Pferd mit jedem Mittel über eine längere Zeit zu behandeln. Auf diese Weise bekommst Du ein aussagekräftiges Ergebnis.

Melkfett

Melkfett ist eine sehr fetthaltige Pflegecreme, die ursprünglich zum Schutz der Zitzen von milchgebenden Kühen entwickelt wurde. Es besteht meist aus Vaseline, Paraffinen und Zusatzstoffen zur Verhinderung von Hautirritationen. Es pflegt die Haut und besitzt heilende Wirkung. Du solltest Melkfett jedoch nicht länger als ein paar Stunden auftragen, da es die Hautatmung und den Temperaturausgleich behindert.

Penatencreme

Penatencreme wurde für den Schutz und die Pflege der Babyhaut im Windelbereich entwickelt. Basisstoffe für die Creme sind Wollfett und Zinkoxid. Penatencreme beruhigt auch die gereizte Pferdehaut und hinterlässt auf der Haut eine Schutzbarriere.

Ringelblumensalbe

Die Ringelblume wird als bewährte Heilpflanze für die äußerliche Behandlung von Haut- und Schleimhautwunden verwendet. Sie fördert die Wundheilung und hemmt die Entzündung. Auch die angegriffene Ekzemer-Haut kommt damit schneller zur Ruhe.

Dexpanthenolsalbe

Der Wirkstoff Dexpanthenol pflegt die Haut und macht sie elastischer. Dexpanthenol hilft der Haut, sich zu regenerieren. Außerdem lindert sie Juckreiz, hemmt die Entzündung und fördert die Wundheilung. Das kommt der geschundenen Haut beim Sommerekzem sehr zugute. Eines der bekanntesten Handelspräparate ist Bepanthen®.

Betaisodona®-Salbe

Die Betaisodona®-Salbe wirkt auf die durch die Stiche der Mücken geschädigte Haut des Ekzemers desinfizierend. Ihr Wirkstoff heißt Povidon-Iod. Mit dieser Salbe bekämpfst Du Hauterreger und unterstützt die Wundheilung.

Heilerde

Heilerde ist ein Pulver, das aus Sedimentablagerungen gewonnen wird. Du verrührst es mit Wasser zu einer Paste an und trägst diese dann auf die betroffenen Stellen auf. Sie soll die Behandlung von Wunden und Entzündungen auf natürliche Weise unterstützen.

Zink-Salbe

Zinksalbe besteht aus Zinkoxid und Wollwachsalkoholsalbe. Sie ist weiß und bei Raumtemperatur weich. Die Zinksalbe wirkt desinfizierend, adstringierend und wundheilungsfördernd. Gerade auf juckenden und nässenden Stellen wirkt sie gut. Traditionell kannst Du auch eine Lebertran-Zinksalbe als Hautschutzsalbe verwenden. Sie unterstützt die Haut bei schlecht heilenden oder feuchten Wunden.

Ballistol-Öl

Ballistol-Öl verwendest Du am besten zur Wundnachbehandlung beim Sommerekzem Deines Pferdes. Wenn die akute Wunde abgeheilt ist, kannst Du mit Ballistol Animal die Haut geschmeidig halten und das Haarwachstum fördern. Außerdem soll es den Juckreiz bei den Pferden mindern.

Babyöl

Mit Babyöl kannst du verhindern, dass sich Kriebelmücken erneut auf den betroffenen Hautstellen niederlassen. Du kannst es auf kahle Stellen aufbringen oder damit verkrustete Stellen lösen.

Nachtkerzenöl

Das Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Nachtkerze gewonnen. Es beruhigt und pflegt die Haut Deines Vierbeiners. Darin enthaltene essentielle Fettsäuren sorgen für einen schnelleren Heilungsprozess.

Kokos-Öl

Das Kokosöl besitzt eine heilende Wirkung für die bereits geschädigten Hautstellen und reduziert gleichzeitig den Juckreiz. Achte darauf, dass Du biologisches und kaltgepresstes Kokos-Öl verwendest. Dieses besitzt einen hohen Anteil an Laurinsäure, die von Kriebelmücken gemieden wird.

Arnika

Mit einer Arnika-Tinktur kannst Du ebenfalls versuchen, Deinem Pferd Abhilfe beim Sommerekzem zu schaffen. Arnika wirkt wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend.

Aloe Vera

Auch Aloe Vera wird eingesetzt, um das Sommerekzem zu behandeln. Aloe Vera besitzt viele heilungsfördernde Inhaltsstoffe und kann auch beim Sommerekzem helfen. Du kannst es äußerlich auftragen oder ins Futter mischen.

Brennnesseln

Wenn Du Dein Pferd regelmäßig mit Brennnesseln fütterst, kann die darin enthaltene Kieselsäure eine positive Wirkung auf Haut und Fell haben. Dies wirkt sich positiv bei der Bekämpfung des Sommerekzems aus.

Bachblüten

Manche Besitzer von betroffenen Pferden empfehlen die Bach-Blütentherapie. Diese Therapie stellt ein alternativmedizinisches Verfahren dar. Mit Blütenessenzen soll hier eine Linderung der Symptome erreicht werden.

Schwefelblüte

Einige Besitzer eines Ekzemer-Pferdes befürworten die Schwefel-Blüte für Pferde mit Sommerekzem. Das Einzelfuttermittel verabreichst Du als Pulver in kleinen Dosierungen über das normale Futter. Manchmal wirkt es bereits nach wenigen Tagen.

Schwefelblüte gemischt mit Pflegemilch

Manche Pferdebesitzer schwören bei der Behandlung des Sommerekzems auf eine Mischung des Schwefelblütenpulvers mit Pflegemilch. Als Pflegemilch kannst Du zum Beispiel die intensiv Pflegemilch von Penaten verwenden. Die Lotion wird mit dem Pulver gemischt und auf die geschundene Pferdehaut aufgetragen.

Birkenhaarwasser

Das Aufbringen von Birkenhaarwasser auf die betroffenen Hautstellen soll die Symptome lindern.

Essigwasser

Essigwasser in einer Mischung aus Wasser und Haushaltsessig in einem Verhältnis von 9:1 soll durch seine Juckreiz stillende und gleichzeitig kühlende Wirkung beim Sommerekzem helfen.

Fazit

Die genannten Hausmittel stellen keine Wundermittel dar, mit denen das Sommerekzem Deines Pferdes sofort verschwindet. Aber wenn Du auf der Suche nach milden Mitteln gegen das Sommerekzem bist und Du Dein Pferd auf keinen Fall mit starken Arzneimitteln wie Cortison behandeln möchtest, solltest Du die Hausmittel konsequent über einen längeren Zeitraum an den betroffenen Stellen testen. Wenn Du Glück hast, spricht Dein Pferd schnell auf eines der milden Mittel an, und Du kannst es auf sanfte Art von seinem Leidensdruck befreien.


 

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Melkfett

https://de.wikipedia.org/wiki/Penaten-Creme

https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/ringelblume/

https://de.wikipedia.org/wiki/Dexpanthenol

https://www.netdoktor.de/medikamente/betaisodona/

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilerde

https://de.wikipedia.org/wiki/Zinksalbe

https://www.ballistol-shop.de/Tierpflege/Ballistol-Animal_B_S_41_58.html

https://www.tiergesund.de/krankheiten/pferd/sommerekzem

http://www.equino.de/hausmittel-bei-sommerekzem/

https://www.das-sommerekzem.de/behandlung/hausmittel.php

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